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MPI für Geoanthropologie, Jena - Umbau und Generalsanierung zum Institutsgebäude von zwei denkmalgeschützten Klinikgebäuden - Projektsteuerung

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Öffentliche Ausschreibung organisiert von Max-Planck-Gesellschaft , GV-Bauabteilung

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Veranstalter

Max-Planck-Gesellschaft , GV-Bauabteilung

Ausschreibungstitel: Deutschland – Projektmanagement im Bauwesen – MPI für Geoanthropologie, Jena - Umbau und Generalsanierung zum Institutsgebäude von zwei denkmalgeschützten Klinikgebäuden - Projektsteuerung

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Veröffentlichungsdatum der Bekanntmachung:

2026-08-28

Ausführungsort der Arbeiten:

München

Die geplante Ausführungsdauer beträgt 76 Monate.
Das zur Ausschreibung stehende Projekt trägt den Titel: "MPI für Geoanthropologie, Jena - Umbau und Generalsanierung zum Institutsgebäude von zwei denkmalgeschützten Klinikgebäuden - Projektsteuerung".
Die Prozesskoordination erfolgt unter der Leitung von Max-Planck-Gesellschaft , GV-Bauabteilung.
Im CPV-System ist dieses Projekt unter 71541000 eingetragen – Projektmanagement im Bauwesen.
Das Projekt wird in München umgesetzt, wie im Leistungsverzeichnis angegeben.

Ausschreibungsbeschreibung:

Der Leistungsumfang betrifft eine umfangreiche Generalsanierung von zwei denkmalgeschützten Bestandsgebäuden (ehemals Kliniken) mit Planung und Umbau zu neuen Verwaltungs- und Laborräumen für das MPI für Geoanthropologie in Jena. Auf dem Flurstück 105 / Lessingstraße 1 befindet sich die ehemalige Urologie mit einem denkmalgeschütztem Teil aus dem Jahr 1914 und einem Anbau aus dem Jahr 1991 (Gesamtfläche ca. 2.560 m²). Auf dem Flurstück 102/5 / Lessingstraße 2 befindet sich die ehemalige HNO aus dem Baujahr 1928 (Gesamtfläche ca. 2.940 m²). Teile der Flächen sind im Zuge der Planung jedoch in Technikfläche und NUF 7 umzunutzen. Die Gebäude sind jeweils 4-geschossig mit zusätzlichem teilbelichteten Kellergeschoss sowie nicht ausgebauten Giebelgeschoss. Da die Gebäude nebst Gartenanlage unter Denkmalschutz stehen, ist eine enge Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege bzw. der unteren Denkmalschutzbehörde erforderlich. Das Institutsgebäude des MPI für Geoanthropologie wird größtenteils aus Büroflächen und Büronebenflächen bestehen, weiterhin sind Seminarräume, ein Laborbereich mit Lagerflächen sowie Serverräume und einem „Decision Theatre“ geplant. Der Laborbereich wird als -von allen experimentell arbeitenden Organisationseinheiten gemeinsam genutzter- Laborpool ausgebildet, der so eine synergetische Nutzung einzelner Räume und Raumbereiche gewährleisten soll (z.B. Reinraum, Massenspektrometrie usw.). Es gibt also keine rein abteilungsbezogenen Laborflächen. Der hochinstallierte Experimentalbereich mit den Laboren, Laborlagern und den Servern soll in dem Anbau der Urologie untergebracht werden, da dieser entkernt werden kann und typologisch gut geeignet ist. Alle niedrig installierten Flächen, d.h. vor allem die Büro- und Kommunikationsflächen werden in den denkmalgeschütztem Teil der Urologie sowie der HNO untergebracht werden, da mit diesen Räumen -bis auf Ausnahmen wie z.B. Seminarräume- gut auf die bestehende Raumstruktur reagieren können, um die Eingriffe in die Substanz gering zu halten. Der Raumbedarfsplan hat als Sonderflächen nur das „Decision Theatre“ und die Lagerflächen für Equipment und Proben / Bohrkerne ausgewiesen. Zudem sind einige Serverflächen als Sonderflächen abgebildet, da diese nicht über den üblichen Schlüssel abbildbar sind. Weitere Angaben zur Ausgangssituation / Aufgabenstellung können der Anlage 01 entnommen werden. Gegenstand dieses VgV-Vergabeverfahrens sind die erforderlichen Leistungen der „Projektsteuerung“ gem. § 2 Heft Nr. 09 AHO, 6. Auflage, inkl. Besondere Leistungen „BIM-Management“. Eine differenzierte Leistungsbeschreibung ist der Anlage 04 zu entnehmen. Vom Auftragnehmer wird als besondere Leistung gefordert, eine BIM fähige „CDE Plattform“ nach den Anforderungen des AG anzuschaffen und für das Projekt zu betreiben. Es wird vom Auftragnehmer erwartet, dass zur Optimierung der Planungsprozesse „Lean-Construction-Methoden“ angewendet werden. Zur Minimierung von Schnittstellen ist ein „Inbetriebnahme Management“ als Leistung zu erbringen. Besonderer Hinweis betr. Bieterfragen aufgrund besonderer äußerer Ereignisse (z.B. Sars-COV-2 oder Ukraine Krieg): Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Angebotserstellung etwaige mögliche bzw. erkennbare Beeinträchtigungen, z.B. in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien und Produkten, Arbeitskräften, eine evtl. verzögerte Beibringung von geforderten Nachweisen, Auswirkungen auf etwaige Nachunternehmer etc. Fragen, die in diesem Zusammenhang auftreten, bitten wir rechtzeitig vor Angebotsfrist über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen.

Alle Wesentlichen für die Erstellung des Teilnahmeantrages erforderlichen Unterlagen, stehen Ihnen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/supplier/external/deeplink/subproject/5f41f014-54fd-40f8-9694-7afa9a470176 Für die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform erforderlich. Im Bieterassistenten geben Sie hierfür bitte am Ende beim Schritt „Teilnahmeantrag einreichen“ den natürlichen Namen/jur. (Büro-) Namen in dem dafür vorgesehenen Feld an. Die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung Ihres Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung sichergestellt. Das Datenvolumen ist pro Datei auf 50 MB begrenzt. Für die Teilnahme wird keine Vergütung gewährt. Mit Abgabe eines Teilnahmeantrages wird Einverständnis hiermit erklärt. Sollten sich aus Sicht der Bewerber Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen. Die eingegangenen Fragen und Antworten zum laufenden Verfahren, stehen stets aktuell ausschließlich in der eVergabe allen Bewerbern zur Einsicht zur Verfügung. Bewerber sind verpflichtet, sich regelmäßig und eigenverantwortlich bis unmittelbar vor Teilnahmeschluss über den jeweils aktuellen Stand auf der zuvor genannten Website zu informieren und die dort zur Verfügung gestellten Informationen bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der ausschließlich auf der zuvor genannten Website eingestellten Informationen entstehen, gehen zu Lasten des Bewerbers.

Bitte beachten Sie, dass das Übermitteln größerer Datenvolumen (z.B. Pläne) mehr Zeit (ggf. je nach Datenvolumen und Geschwindigkeit der genutzten/ zur Verfügung stehenden Datenleitung) in Anspruch nehmen kann. Beginnen Sie deshalb bitte rechtzeitig vor Teilnahmeschluss mit der Übermittlung der Teilnahmeunterlagen. Sollte es zu Problemen bei der Übermittlung kommen, melden Sie sich bitte rechtzeitig vor Abgabeschluss beim Support der eVergabe. Für die Angebotsabgabe ist ausschließlich die Textform nach § 126b BGB zugelassen. Im Bieterassistenten geben Sie hierfür bitte am Ende beim Schritt „Angebotseinreichung“ den natürlichen Namen/jur. (Büro-) Namen in dem dafür vorgesehenen Feld an. Dabei ist sichergestellt, dass die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung Ihres Angebots durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung gewährleistet sind. Über eine etwaige Teilnahme am Verhandlungsverfahren werden Sie schriftlich informiert. Gemäß § 17 (11) VgV behält sich der Auftraggeber die Möglichkeit vor, den Auftrag ohne Verhandlungen mit den Bietern zu vergeben.

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