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Ern. KRBW Wiesbaden Biebrich Str. 3505, Km 44,020. VE 1 KIB/OB

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Öffentliche Ausschreibung organisiert von DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16)

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Veranstalter

DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16)

Ausschreibungstitel: Deutschland – Bau von Eisenbahnbrücken – Ern. KRBW Wiesbaden Biebrich Str. 3505, Km 44,020. VE 1 KIB/OB

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Veröffentlichungsdatum der Bekanntmachung:

2026-08-28

Ausführungsort der Arbeiten:

Frankfurt Main

Diese Vergabe erscheint unter dem CPV-Code 45221112, verbunden mit: Bau von Eisenbahnbrücken.
Die Vergabeunterlagen enthalten keine Angaben zur Projektlaufzeit.
Laut Vergabeunterlagen betrifft das Verfahren das Projekt "Ern. KRBW Wiesbaden Biebrich Str. 3505, Km 44,020. VE 1 KIB/OB".
Die Organisation und Durchführung des Verfahrens liegt bei DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16).
Die Ausschreibung umfasst Leistungen, die in Frankfurt Main ausgeführt werden.

Ausschreibungsbeschreibung:

Das geplante Bauvorhaben befindet sich im Stadtgebiet der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden in der Gemarkung Biebrich. Der nächstgelegene Bahnhof Wiesbaden-Ost liegt in ca. 700 m südlicher Richtung an der Strecke 3603. Das Kreuzungsbauwerk liegt zwischen dem Salzbach und der Autobahn A 671 auf der elektrifizierten Strecke 3505 im Richtungsgleis Wiesbaden Hbf–Wiesbaden Biebrich bei km 44,020. Das Bauwerk überführt die elektrifizierten Strecken 3603 Frankfurt Hbf–Wiesbaden Hbf in km 38,4 und 3528 Mainz Kaiserbrücke Ost-Wiesbaden Hbf in km 6,9. Die von der Erneuerung betroffenen Strecke ist die Strecke 3505 Richtungsgleis. Die Erneuerung des Kreuzungsbauwerks sieht eine eingleisige Fachwerkbrücke. Diese wird als Einfeldbauwerk mit 100m Stützweite jeweils hinter den bestehenden denkmalgeschützten Widerlagern des vorhandenen Bauwerks gegründet. Der Kreuzungswinkels beträgt 19,1 gon. Die Widerlager werden ist in Ortbeton mit Tiefgründung hergestellt. Die Ausbildung des Stahlfachwerkkonstruktion erfolgt gemäß Ril 804.9010, Kap.2. Der Überbau ist mit insgesamt 4 Kalottenlagern längsbeweglich und querfest auf den Widerlagern gelagert. Die querfeste Lagerreihe ist auf der Innenseite des Gleisbogens angeordnet. Längskräfte sowie Längsverformungen der Brücke werden über einen Steuerstab (System Meyer-Wunstorf) auf beide Widerlager verteilt. Die Gleislage wird um ca. 1,70m in der Mitte der neuen Brücke erhöht, somit ergibt sich einen neuen Oberbauabschnitt von ca. 620m. Im Anschluss zur neuen geplanten Fachwerkbrücke Richtung südwest befindet sich eine denkmalgeschützte Gewölbebrücke. Diese muss aufgrund der neuen Erdlasten (wegen Dammerhöhung) gesichert werden. Das Gewölbe wird mit einem Stahlbetondeckel überbaut und somit dauerhaft entlastet. Das Deckelbauwerk über dem Gewölbe wird auf einer Länge von ca. 58,35 m von km 44,0+87 bis km 44,1+45 (Richtungsgleis Strecke 3505) als Rahmentragwerk errichtet, welches auf 2 überschnittenen Bohrpfahlwänden aufgelagert ist und Horizontallasten planmäßig über Schrägpfähle abträgt. Direkt im Anschluss an das Deckelbauwerk muss ab km 44,145 der neue Bahnkörper abgefangen werden. Von km 44,145 bis km 44,183 ist eine neue Fahrwegplatte mit Tiefgründung gem. Ril 836 geplant. Da sich im Anschluss an die Fahrwegplatte zwischen km 44,183 bis km 44,278 rechts des Richtungsgleises Strecke 3505 immer noch der Anrampungsbereich befindet und das Gleis gleichzeitig in Teilbereichen bis zu 1,15 m nach rechts abrückt, wird hier eine Stützkonstruktion auf ca. 100 m Länge notwendig. An dieser Stelle ist eine Spundwand mit Rückverankerung und Kopfbalken aus Stahlbeton geplant. Am nördlichen linken Dammfuß des neuen Richtungsgleises Strecke 3505 im Anschluss an die Fachwerkbrücke werden in etwa zwischen km 43,890 und km 43,920 sowie zwischen km 43,943 und km 43,973 Fertigteil-Winkelstützwände auf einer Länge von insgesamt 51 m zum Schutz der Hauptkabeltresse notwendig. Die Winkelstützwände sind außerhalb von Eisenbahnverkehrslasten auf einer Magerbetonschicht und darunter liegender Frostschutzschicht zu gründen

Die interessierten Wirtschaftsteilnehmer müssen dem Auftraggeber mitteilen, dass sie an den Aufträgen interessiert sind; die Aufträge werden ohne spätere Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb vergeben. Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den zuvor genannten Erklärungen/Nachweisen folgende weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich: 1. Erklärung, ob und inwieweit mit dem/den vom AG beauftragten Ingenieurbüro(s) Verbundenheit (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG / verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Organen des Bieters und Organen des Ingenieurbüros) oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht. Bei Bietergemeinschaften gilt, dass jedes einzelne Mitglied eine entsprechende Erklärung abzugeben hat. Beauftragte(s) Ingenieurbüro(s): 1. Sweco GmbH, Jakob-Anstatt-Str. 2, 55130 Mainz 2. IBES Baugrundinstitut Freiberg GmbH, Waisenhausstraße 10, 09599 Freiberg 3. Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht. Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens sechs Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als sechs Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten. Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 GWB vor. Bei Durchführung eines Verhandlungsverfahrens behält sich der Auftraggeber die Möglichkeit vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Für den Fall, dass die Bieter im Rahmen einer Verhandlung zur Abgabe eines preislich modifizierten Angebots aufgefordert werden, behält das Angebot der 1. Angebotseröffnung einschl. der Nebenangebote weiterhin Gültigkeit. Das gilt sowohl für den Fall, dass der Bieter fristgemäß ein modifiziertes Angebot vorlegt, als auch für den Fall, dass der Bieter ein modifiziertes Angebot nicht oder nicht fristgemäß vorlegt. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot (des Bestbieters) erteilt. Folgende Erklärungen sind im Offenen Verfahren mit dem Angebot und bei einem Aufruf zum Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Zusätzliche Unterlagen sind nicht erwünscht: Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 v.H. der Auftragssumme Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Bürgschaft für Mängelansprüche in Höhe von 3 v.H. der Abrechnungssumme Die Zahlungsbedingungen gelten gemäß Vergabeunterlagen.

Es ist zu beachten, dass zusätzlich zwingend eine Präqualifikation der Deutschen Bahn AG erforderlich sein kann, falls dies unter „Zusätzliche Informationen zu den Losen“ ausdrücklich erwähnt ist. Für folgende Leistungen muss das für die Ausführung vorgesehene Unternehmen in einem Präqualifikationsverfahren bei der Deutschen Bahn AG präqualifiziert sein. Eine dementsprechende Erklärung ist im Offenen Verfahren mit dem Angebot und bei einem Aufruf zum Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Zusätzliche Unterlagen sind nicht erwünscht. Angaben zu den Teilnahmebedingungen und zum Präqualifikationsverfahren sind den Bewerbungsbedingungen Ziff. 18 und Besonderen Vertragsbedingungen zu entnehmen: Oberbau konventionell–Schotter: Instandsetzung (IS) Gleise / Weichen (AVI) Konstruktiver Ingenieurbau: Stahlbetonbrücken Konstruktiver Ingenieurbau: Eisenbahn- und Straßenüberführungen–Stahl Konstruktiver Ingenieurbau: Bauen unter Eisenbahnbetrieb Spezialtiefbau: Gründungen Pfähle Spezialtiefbau: Stützbauwerke Spezialtiefbau: Verankerungen

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