Die Vergabeunterlagen enthalten keine Angaben zur Projektlaufzeit.
Für diese Ausschreibung wurde der CPV-Code 45223220 vergeben: Rohbauarbeiten.
Die Durchführung der Ausschreibung ist für den Standort Lübeck vorgesehen.
Die zuständige Stelle für die Veröffentlichung der Ausschreibung ist Bundesrepublik Deutschland endvertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein.
Diese öffentliche Ausschreibung betrifft das Projekt "Rohbauarbeiten (SH-122VS520 - Plön, MUS, Neub Ugeb 47 u. 54)".
Ausschreibungsbeschreibung:
Auf dem Gelände der Marineunteroffizierschule in Plön ist der Bau von zwei neuen Unterkunftsgebäuden geplant, Gebäude 47 und Gebäude 54.
Diese werden auf zwei separaten, nicht miteinander verbundenen Baufeldern auf der Liegenschaft erstellt. Die Erschließung erfolgt über das Haupttor der Kaserne.
Die Flächen sind verkehrstechnisch über die befestigten Straßenflächen innerhalb des Geländes erschlossen. Der Neubau des Unterkunftsgebäudes 47 soll auf einer
ehemaligen Waldfläche an der südöstlichen Grenze des Geländes realisiert werden. Das Grundstück wird im Rahmen des Bauvorhabens an die bestehende Infrastruktur der Liegenschaft angeschlossen. Das Baufeld umfasst ca. 5.860m².
Der Neubau des Unterkunftsgebäudes 54 ist auf der Fläche zwischen den Gebäuden 53 und der RÜH (Rettungsübungshalle) geplant. Das Grundstück ist an die bestehende Infrastruktur der Liegenschaft angeschlossen.
Das Baufeld umfasst ca. 2.400m².
Die viergeschossigen Gebäude mit einer Gesamtabmessung von 57,70 m x 14,16 m sind mit einem 43° geneigten Satteldach versehen und werden über zwei Treppenräume an
der Längsseite erschlossen. Die Traufhöhe beträgt 10,50 m, die Firsthöhe beträgt 17,10 m. Es handelt sich um Massivbauten mit Mauerwerkswänden, Stahlbetondecken und einem Dachstuhl in Holzbauweise.
In jedem Neubau sind jeweils 81 Einzelunterkünfte untergebracht.
Für die Dauer des BVH im Zeitraum ca. III. Q 2026 bis ca. IV. Q 2028 ist eine übergeordnete Baustelleneinrichtung sowie deren Vorhaltung auf dem Baufeld 47 geplant in einem separaten Leistungsverzeichnis erfasst. Die Anbindung des Grundstücks ist in einem separaten Leistungsverzeichnis erfasst und wird bis zum Beginn der Maßnahme erfolgt sein.
Art und Umfang der Maßnahme:
Baufeldfreimachung ca. 2.500qm, Oberbodenarbeiten,
Abbruch Trafogebäude,
Baustellenverkehrsfläche 500qm, Kranstandfläche, Wasserhaltung,
Bautenschutz,
Turmdrehkran 2x (Vorbemerkungen),
Erdarbeiten:
Baugruben ca. 2.450cbm, Aushub, Planum herstellen, Entsorgung Boden
Rohrgräben ca. 2.000 cbm,
Wiederauffüllungen
Grundleitungen:
Abwasser ca. 700m, Schächte,
Trinkwasser ca. 120m, Hydranten,
Einführung ELT, Fernwärme, Telekommunikation, TW
Betonarbeiten:
Bodenplatten ca. 1.600qm, Fundamentarbeiten, Perimeterdämmung, Abdichtungsarbeiten,
Elementdecken ca. 4.600qm, Durchbrüche, Kernbohrungen, Fertigteilstürze,
Betondrempel ca. 180qm, Ringbalken ca. 420m,
Fertigteiltreppenläufe 24 Stk, Treppenpodeste,
Maurerarbeiten:
KS-Außenwände ca. 2.400qm, KS-Innenwände ca. 3.900qm, Öffnungen, Stürze, Durchführungen,
Es gelten die Sicherheitsauflagen für militärische Anlagen.
Die Kommunikation erfolgt bis zur Angebotsöffnung ausschließlich über die Vergabeplattform. Um Bieterfragen stellen, Bieterinformationen erhalten und ein elektronisches Angebot abgeben zu können, ist eine Registrierung auf der Vergabeplattform (https://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/ bekanntmachungen/ bzw. iTWO tender) erforderlich.
Die Abgabe von Angeboten mittels E-Mail ist nicht zulässig.
#Besonders auch geeignet für:selbst#
Zur Eignung betreffend die Berufsausübung, Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
Die in dieser Bekanntmachung geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstige Unterlagen sind, soweit deren Vorlage nicht erst auf gesondertes Verlangen zu erfolgen hat, bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Angebote bei der Vergabestelle einzureichen.
Soweit auf Formblätter verwiesen wird, sind diese zu verwenden.
Die geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstige Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für jedes einzelne Mitglied vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll. Gem. § 6b EU Abs. 3 VOB/A müssen Bieter u.a. dann keine Eignungsnachweise beibringen, soweit die den Zuschlag erteilende Stelle bereits im Besitz dieser Nachweise ist. Dies kann dann der Fall sein, wenn Bieter diese Nachweise bereits in einem früheren Vergabeverfahren eingereicht haben. Wollen sich Bieter in einem laufenden Vergabeverfahren auf diese Verfahrenserleichterung berufen, so haben sie die Vergabenummer desjenigen Vergabeverfahrens anzugeben, in dem sie die Nachweise eingereicht haben. Ohne Angabe der vorgenannten Vergabenummer kann auftraggeberseitig nicht nachvollzogen werden, ob und welche Nachweise von den Bietern in früheren Vergabeverfahren vorgelegt wurden. Zu beachten ist, dass die Nachweise, auf deren Vorliegen sich Bieter berufen, für das jeweilige Vergabeverfahren aktuell sein müssen.
Präqualifizierte Unternehmen führen mit dem Angebot den Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzungen für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot entweder die ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung“ oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), jeweils ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese anderen Unternehmen abzugeben, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die anderen Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch die Vorlage der im Formblatt „Eigenerklärungen zur Eignung“ bzw. in der EEE genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen, zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich als Bestandteil der Vergabeunterlagen zu dieser Ausschreibung unter:
https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121015059
oder unter https://www.e-vergabe-sh.de/fileadmin/user_upload/service/gmsh_vhb-124.pdf
Voraussetzung für die Auftragserteilung ist eine mindestens drei Jahre bestehende Geschäftstätigkeit der Bieter und der von ihnen eingesetzten anderen Unternehmen zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe.
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